CCC - Centro de Comunicación Científica con
Zentrum für Wissenschaftliche Kommunikation mit
Ibero-América

Veranstaltungen

Montag, dem 2. Juli 2007

KATALONIEN – KULTUR DER MODERNE

Vorstellung des Buches gleichen Titels

Universität Tübingen: Schloss, Fürstenzimmer

In der Reihe der akademischen Aktivitäten hinsichtlich der diesjährigen Frankfurter  Buchmesse – Schwerpunkt: Katalonien – plant das Institut Ramon Llull (Barcelona/Palma de Mallorca) die Vorstellung der neuen Ausgabe des vom Zentrum für Wissenschaftliche Kommunikation mit Ibero-Amerika (CCC Tübingen)  herausgegebenen Bandes „Katalonien – Kultur der Moderne“ (Horlemann Verlag) im Rahmen eines deutsch-katalanischen wissenschaftlichen Kolloquiums an der Universität Tübingen, in dessen Romanischem Seminar für Romanistik vor 40 Jahren das erste katalanische Lektorat für Katalanisch im Nachkriegdeutschland eingerichtet wurde.

Aktuelles Programm (deutsch/ katalan) [17.06.07]

 


Tagung: Weingarten (Oberschwaben), 26 – 28 octubre 2007

III SIMPOSIO PLURIDISCIPLINARIO SOBRE REGIONES DE LA PENÍNSULA IBÉRICA:

„Aragón – Desarrollo, Cultura y Compromiso"

(Hacia la Expo Zaragoza 2008)

El objetivo del simposio, a realizar en la Academia de la Diócesis Rottenburg-Stuttgart en su sede de Weingarten (Alta Suabia, Baden-Württemberg) consiste en presentar y explicar a través de un análisis pluridisciplinar las causas del desarrollo peculiar de la región aragonesa, bajo la consideración especial de su trasfondo cultural y de su pasado histórico. El título „Cultura y Compromiso" alude a un momento culminante en la trayectoria histórica de Aragón, al Compromiso de Caspe, donde en la primavera de 1412, representantes de los tres reinos principales de la Corona de Aragón se reúnen y eligen por votación a un sucesor para la Corona que entonces comprendía los territorios de Aragón, Cataluńa, Valencia, Baleares, Córcega, Cerdeńa y Sicilia. Los compromisarios ofrecieron así la prueba de una solución pacífica de conflictos, resolviendo el problema del derecho de sucesión pactada con ecuanimidad y evitando la guerra. Un acontecimiento que en la memoria de los aragoneses ha quedado como ejemplo histórico de concordia y acierto político, y que puede servir de referente también para la Europa y el mundo de hoy.

Con miras a la Expo Zaragoza 2008 y su eje temático „Agua y desarrollo sostenible", el Simposio ofrecerá informaciones de primera mano a los participantes, a quienes se dará también la oportunidad de intervenir en los coloquios.

Programa


Tagung: Berlin, 13. - 15. Oktober 2006

6. Arbeitstagung /  VI Encontro
Brasiliens Weg in der Welt der Interdependenz

Rumos do Brasil no mundo interdependente

Brasilianische Botschaft und Heinrich-Böll-Stiftung,

Brasilien kommt in Lateinamerika in vielerlei Hinsicht eine Schlüsselrolle zu: In den Verhandlungen über die Schaffung einer gesamtamerikanischen Freihandelszone (ALCA/FTAA) hat sich das Land mit seinem südamerikanischen Gegenprojekt zu dem großen Gegenspieler der USA entwickelt, ohne dabei in eine Fundamentalopposition zu den USA und den gesamtamerikanischen Integrationsbemühungen zu geraten. Auch bei den WTO-Verhandlungen ist das Land zum Wortführer der Länder des Südens geworden. Als „aufsteigender Gigant“ hat es Anspruch auf einen ständigen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen erhoben. Gleichwohl ist der damit verbundene regionale Hegemonieanspruch bei den südamerikanischen Nachbarn keineswegs unumstritten.
Als Land mit dem größten Süßwasserreservoir der Welt steht es bei der wirtschaftlichen Nutzung der Amazonasregion in einer globalen Verantwortung.
Als größte Wirtschaftsmacht der Region steht das Land vor besonderen Herausforderungen angesichts neuer Tendenzen bei der internationalen Arbeitsteilung und geographischer Gravitationsverschiebungen zugunsten der asiatischen Großregion.
In der Vielfalt seiner Kulturen und der Ausdrucksformen zivilgesellschaftlicher Organisationen trägt das Land postmoderne Züge, was die Frage nach den Standards und Vermittlungsformen der Modernität stellt.

Eine Beschreibung der Tagung und der Call for papers findet sich hier


Tagung: Berlin, 5. - 6. Oktober 2006

Castilla-La Mancha

Wie keine andere Region hat La Mancha Weltruhm in der Literatur erreicht. Seit 1982 bildet sie als Castilla-La Mancha eine Comunidad Autónoma innerhalb des spanischen Staates, deren beträchtliche Dimensionen den Reisenden in Erstaunen versetzen können. Anlässlich des 400jährigen Jubiläums des Erscheinens des ersten Teiles des wichtigsten Werkes der Weltliteratur, Der sinnreiche Junker Don Quijote von La Mancha, lud das Tübinger Zentrum für Wissenschaftliche Kommunikation mit Ibero-Amerika zu einer pluridisziplinären Tagung über diese Region ein, wo die meisten Abenteuer des verliebten Ritters und seines treuen Schildknappen stattfanden. Der daraus entstandene und nun in Berlin vorzustellende Band zeigt neben der Behandlung von vielfältigen Aspekten eines Weltklassikers der Humanität auch die nicht literarische Entwicklung einer der dynamischsten Regionen der iberischen Halbinsel, die nach Universalität auch in ihrer Begegnung mit den Fremden in der besten toledanischer Tradition der Toleranz strebt.

Aus demselben Anlass wurde von der Regionalregierung von Castilla-La Mancha neben zahlreichen weiteren Initiativen die längste ökologische Wanderroute Europas entworfen: der Don Quijote Wanderweg. Er durchquert jene lichten, weiten Landschaften, die Cervantes stellvertretend für den gesamten Erdball zum Schauplatz der Abenteuer und Missgeschicke seiner beiden Romanhelden machte, die in ihrem wahnsinnigen Streben nach dem Unerreichbaren über die Jahrhunderte nichts von ihrer Aussagekraft eingebüßt haben. Das Projekt ist von großer kultureller und ökologischer Bedeutung und soll zum Weltkulturerbe erklärt werden. Die für das Projekt verantwortliche Ministerin María Luisa Araújo wird es in der spanischen Botschaft einem Fachpublikum kurz vorstellen.

Das ausführliche Programm findet sich hier (spanische Version)


Tagung: Weingarten (Oberschwaben), 14. – 16. Juli 2006

 

II Pluridisziplinäres Symposion mit indigenen Völkern

Recht, wirtschaftliche Strategien und eigenständige Entwicklung in Lateinamerika

Zentrum für Wissenschaftliche Kommunikation mit Ibero-Amerika (CCC Tübingen)
Freie Universität Berlin (Lateinamerika-Institut)
Fondo Indígena, La Paz
Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart
mit Unterstützung von

AECI Madrid, GTZ Eschborn, InWent Berlin

Zwar konnten die indigenen Völker in jenen Ländern, wo sie einen Großteil der Bevölke­rung darstellen, ihre politische Präsenz und ihren politischen Einfluss verstärken. Jedoch hat dies - so die Weltbank - keineswegs zur Verringerung der Armut, von der Indígena in besonderer Weise betroffen sind, geführt. Nach wie vor stellen die indigenen Völker in den verschiedenen Ländern die am stärksten benachteiligte Bevölkerungsgruppe dar.
Unter dem Stichwort "nachhaltige Entwicklung" haben zahlreiche nationale und internatio­nale Entwicklungsorganisationen Anstrengungen unternommen, um ihre Strategien und Pro­gramme stärker in Einklang zu bringen mit den ökonomischen Bedürfnissen der indigenen Bevöl­kerung sowie ihren kulturellen und ökologischen Voraussetzungen. Trotz dessen besteht natur­gemäß die strukturell bedingte Asymmetrie zwischen externer Hilfe und lokalen Bedürfnissen fort. Dies zwingt die beteiligten Akteure, ihre Positionen, Entwicklungsvorstellungen und -konzepte immer wieder zu überdenken. Wenn wir von "Desarrollo con identidad", also eigenständiger Ent­wicklung sprechen, dann beziehen wir uns auf Prozesse, bei denen es um die Konstruktion einer von den indigenen Völkern selbstbestimmten Zukunft geht.
Im Zentrum der Tagung steht die interdisziplinäre Analyse von juristischen und ökonomi­schen Voraussetzungen solcher  eigenständigen Entwicklungsprozesse. Die Organisatoren der Tagung knüpfen dabei an Zielformulierungen an, die auf der voran gegangenen  Tagung vor zwei Jahren definiert wurden: "el buen convivir" - das Gute Zusammenleben. Die indigenen Vorstellun­gen, die sich mit dem Begriff "Gutes Zusammenleben" verbinden, stehen im Gegensatz zu den Erfahrungen der Gegenwart, die sich durch die Existenz von Parallelgesellschaften auszeichnet. Das "Gute Zusammenleben" beinhaltet demgegenüber Austausch und Interdependenz. Es zielt auf eine schrittweise Überwindung von dichotomen Interpretationsmodellen sowie auf Abbau von gesellschaftlicher Ungleichheit und Ungleichgewicht der Kulturen, wie sie asymmetrische Gesell­schaftsbeziehungen kennzeichnen. Und es geht um die Überwindung von Exklusion, die in der Rede vom Gegensatz zwischen indigenem und westlichem Denken und Handeln zum Ausdruck kommt.

Das ausführliche Programm findet sich hier (spanische Version)


Tagung:  Weingarten (Oberschwaben), 2.-4. Juli 2004

Indigene Völker und Entwicklung in Lateinamerika

Die eigene Zukunft gestalten

In der geplanten Tagung wird angestrebt, mit Vertretern indigener Völker Amerikas – u. a. aus Guatemala, Ecuador, Kolumbien, Bolivien und Chile – im Dialog und mit kritischen Realismus Ansätze auszuarbeiten, die ohne die Vergangenheit zu ignorieren – die schmerzhaft erfahrene Kolonisierung und Exklusion der indigenen Bevölkerung – vor allem auf die Zukunft ausgerichtet sein sollen. Auswirkungen auf die Netzwerkbildung unter den indigenen Bewegungen sind dabei erwünscht. Diese Schwerpunkttagung reiht sich in der Serie der inzwischen Tradition gewordenen „Länderseminare“ des Zentrums für Wissenschaftliche Kommunikation mit Ibero-Amerika (CCC) / Instituts für Politikwissenschaft der Universität Tübingen – dieses Jahr zum ersten Mal in Verbindung mit der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart und dem Institut für Ethnologie der Freien Universität Berlin in Weingarten – über und mit lateinamerikanischen Gesprächspartnern, die vom Anfang an im Geiste eines realen interkulturellen und interdisziplinären Dialogs konzipiert und seit 1992 ohne Unterbrechung jährlich veranstaltet werden.Das ausführliche Programm findet sich hier (spanische Version)

Hier findet sich eine Zusammenfassung der Tagung (spanisch)


Tagung:  Weingarten (Oberschwaben), 1.-3. Juli 2005

Das Zentrum für Wissenschaftliche Kommunikation mit Ibero-Amerika / Centro de Comunicación Científica con Ibero-América (CCC Tübingen) organisiert in Zusammenarbeit mit der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart (Weingarten) und dem Europäischen Zentrum für Föderalismusforschung  (EZFF Tübingen):

2. Pluridisziplinäres Symposium über Regionen der iberischen Halbinsel:

„Castilla La Mancha – Kultur und Universalität“
(400 Jahre nach Don Quijote)

Jede Region der Welt stellt eine kulturelle und geografische Realität dar, eine "differentielle Gegebenheit". Castilla La Mancha hat, obgleich augenscheinlich jung als eine aus der Verwaltungseinteilung der neuen spanischen Demokratie hervorgegangene Junta de Comunidades Autónomas eine Identität vorzuweisen, welche sich in bemerkenswerter Weise durch Tiefe und Reichtum auszeichnet.

Das Ziel dieses Symposiums, welches in Zusammenarbeit mit der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart und an ihrem Sitz in Weingarten (Oberschwaben, Baden-Württemberg) stattfindet, besteht darin, mittels einer pluridisziplinären Analyse die Ursachen der spezifischen Entwicklung der Region Castilla La Mancha unter besonderer Berücksichtigung ihres kulturellen Hintergrundes darzustellen und zu erläutern. Die emblematische Figur der Region, Don Quijote de la Mancha, wird dabei als Symbol einer ganzen Welt von Idealen und Werten obligatorischer Bezugspunkt sein.

Das ausführliche Tagungsprogramm finden Sie hier (spanische Version)


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